Unser Vereinsleben - Weinreise Rioja

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Die Weinreise in die Toskana
 
28. April – 1. Mai 2011
 

Fast pünktlich zu Mittag begann die diesjährige Weinreise am Gurgltaler Hof und führte   Weininteressierte in die Toskana. Nach Zustiegen in Imst führte die Reise über den Reschenpass in den Vinschgau. Erste Station war das Marmor- und Obstdorf Laas im Vinschgau. Hier stieg unser Weinbruder Rudolf Gartner der die Reise vorbereitet und organisiert hat, mit seiner Frau und drei Personen zu. Über Meran, Bozen, das Südtiroler Unterland ging es nun weiter in Richtung Süden. Vorbei an Venrona und nach der Überquerung der Po Ebene ging es über den Apennin nach Florenz. Nach kurzer Pause folgte die Fahrt in das Zentrum der Toskana. Gegen 22.00 Uhr erreichten wir unser Hotel „Miravalle“ hoch über San Miniato, unmittelbar neben der dortigen Bischofskirche. Das „Miravalle“ sollte unsere Bleibe für die nächsten Tage sein. Schon das Abendessen war ein Leckerbissen der Toskanischen Küche.

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück, gab es zuerst eine kleine Wanderung zum Aussichtsturm von San Miniato, von dem man bei klarer Sicht das Meer sehen könnte. In Begleitung eines ortskundigen Führers führte uns die Fahrt in eine kleine private Kellerei nach Usiglian del Vescovo. Eben diese Kellerei hat auf der Vinitaly in Verona einen großen Erfolg eingefahren. Nach der Kellereibesichtigung und einem Rundgang durch den 1.000 Jahre alten Weinkeller endete dieser Programmpunkt bei einer Verkostung mehrerer Weine mit hausgemachtem Schinken und Käse. Erstmals fiel bei solchen Köstlichkeiten der Abschied schwer.

Kunstliebhaber kamen bei der anschließenden Besichtigung der romanischen Basilika von Ustigliano aus dem 12. Jahrhundert auf Ihre Rechnung.

 

Jetzt folgte ein Highlight, was die toskanische Küche zu bieten hat. Im Agriturismo Montocino wurde serviert, gespeist und die herrlichen Weine genossen. Die Lokalität soll ursprünglich ein Stall gewesen sein. Unser Ordensrat Arnold Happacher verglich die Lokalität mit dem „Nuiwirt“ in Tarrenz. Dass das Essen und besonders der Wein ausgezeichnet gemundet hat, stellte sich bei der Begleichung der Rechnung heraus. Im Menüpreis war nämlich pro Person ein Liter Chianti inkludiert, tatsächlich wurden aber zwei getrunken. Lediglich einigen Damen der Gesellschaft behagten die Toiletten nicht ganz, was der ausgezeichneten Stimmung aber keinen Abbruch tat. Auch hier schmerzte der Abschied ob der vielen Köstlichkeiten. Auf der Rückfahrt gab es dann eine Besichtigung einer Olivenpresse. Die Leute der Umgebung bringen nach der Ernte dort die Oliven hin, warten die Pressung und Zentrifugierung ab und nehmen das Öl dann mit nach Hause. Hier verkosteten wir verschiedene Öle und dazu gab es Schinken, Käse und natürlich Wein. Der Abend wurde im Hotel oder in einem der umliegenden Spezialitätenrestaurants verbracht und zu einem gemütlichen Plausch genutzt.

Der dritte Tag führte uns nach Pienza, wo wir zunächst den altehrwürdigen Ansitz Palazzo Massaini besuchten. Nach einer Einführung in die Geschichte des Palastes durch den Verwalter folgte eine ausgiebige Verkostung von Weinen, Schinken und Käse aus der Region. Weiter ging die Fahrt in das Zentrum von Pienza zum Restaurant „Dal Falco“ wo das Mittagessen auf uns wartete. Auch hier ließen wir uns mit Vorspeisen, Gegrilltem und hervorragenden Weinen verwöhnen. Anschließend nahmen wir an einer Führung durch das mittelalterliche Städtchen teil. Nun ging die Fahrt weiter noch Montepulciano, in die Weingegend des Brunello. Auf eigene Faust wurde das interessante mittelalterlich Städtchen erkundet. Gegen Abend brachte uns unser Fahrer wieder zurück in unser Hotel nach San Miniato. Der Tag endete mit kleinen Rundgängen durch das kleine Städtchen und einem gemütlichen Zusammensein.

 

Der letzte Tag begann mit einer kleinen Wanderung zum Aussichtsturm von San Minitao, der eigens für uns früher aufsperrte, sodass wir den herrlichen Rundblick vom Turm aus genießen konnten. Nun folgte der letzte Programmpunkt, die Fahrt nach Palaia. In diesem kleinen Ort, wie fast alle die Städte und Orte auch auf der Spitze eines Hügels gelegen, fand die Sagra, der Kirchtag statt. In diesem Ort und dieser Umgebung soll es, so wird berichtet den besten Schinken der Toskana geben. Natürlich wieder ausgiebig verkostet und von allen Köstlichkeiten probiert. Auch das Mittagessen am Dorfplatz schmeckte wie immer hervorragend. Nachdem die letzten Einkäufe getätigt waren und alles im Bus verladen war, ging es schweren Herzens wieder heimwärts. Bei herrlichem Wetter führte die Fahrt wieder nach Florenz, über die Hügel des Apennin und quer über die 200km breite Poebene nach Verona, entlang der Etsch aufwärts, bis wir Laas im Vinschgau erreichten. Hier verließen uns unsere Südtiroler Freunde. Unserem Weinbruder Rudi Gartner ein besonderer Dank für die mustergültige Organisation der Weinreise, für die vielen Erklärungen und die hervorragende Kameradschaft. Mit vielen unvergesslichen Erinnerungen, einigen Kartons Chianti, Olivenöl, Schinken und Käseköstlichkeiten im Gepäck endete die Weinreise am Gurgltalerhof in Tarrenz.

 

Der Wein ist gemacht, damit er die Menschen fröhlich macht, dieses Sprichwort trifft für diese Weinreise besonders zu, denn Fröhlichkeit unter allen Teilnehmern war es, die diese Fahrt neben den Köstlichkeiten aus Küche und Keller zu einem unvergesslichen Erlebnis werden ließ.

 

Hubert HEEL

 

 

 

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Quelle: wein-plus.eu

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