Winterbilder von Hans-Erich Goldstein

HEG-20101130_Perch_1002_ada_JPG121024.jpg

Die nächsten Termine

Die, 10. 12. 2019, 18.00 - 22.00 | Falstaff on Tour: Weingala in Seefeld

Die Weinreise nach Portugal

Wein- Kultur und Mee(h)r

02. bis 11. September 2016

Freitag, 2. September:


Pünktlich um 8.00 Uhr, begann am Freitag, dem 2. September für 22 Weinbrüder und Schwestern das Unternehmen Portugal. Nach vielen Vorarbeiten und Besprechungen war es endlich soweit. Nach Zustiegen in Imst und Tarrenz war unsere Reisegruppe vorerst komplett und auf ging es mit einem Auderer Bus zum Flughafen München. Nach dem Check in und einer kräftigen Stärkung mit bayerischer Weißwurst und Bier startete die gesamte Gruppe mit einer Maschine der portugiesischen Airline TAP. Bereits um 15.50 erreichten wir nach einem ruhigen Flug über die Schweiz, Frankreich und Spanien unser Ziel, den Flughafen in Lissabon, der portugiesischen Hauptstadt. Hier wurden wir bereits von unseren Organisatoren und Reiseleitern, unserem Weinbruder Eugen Feichtiger und seiner Frau Waltraud empfangen. Mit Fahrgemeinschaften ging es nun per Taxi zu unserem „Hotel Mundial“ im Zentrum von Lissabon“. Dort hatte Thomas, ein Enkel der Familie Feichtinger, der in Portugal lebt, alle Formalitäten bereits erledigt und wir konnten die Zimmer beziehen. Es folgte ein gemütlicher Nachmittag, für die einen mit der Besichtigung des Castelo Sao Jorge und für die anderen mit der ersten Bekanntschaft des portugiesischen Weines, in einem Schweizer Cafe. Am Abend traf man sich im 8. Stock unseres Hotels zum gemeinsamen Abendessen, das uns alle mundete. Der Ausklang des Tages erfolgte auf der Dachterrasse des Hotels, bei Wein und anderen Drinks.

Samstag, 3. September:


Der heutige Tag begann mit einer Fahrt über die 12.300 m lange Brücke Vasco da Gama, über die Lissabon in Richtung Osten verlassen wurde. Unser heutiges Ziel war zunächst das, der Toscana ähnliche Gebiet des Alentejo. Vorbei an Wäldern mit Korkeiche, Olivenbäumen und Weingärten erreichten wir das kleine Städtchen Evora, wo wir Halt machten. Nach einem Bummel durch die Altstadt besichtigten wir den Diana Tempel, der während der römischen Besatzung errichtet wurde und den Dom. Schließlich aber ging die Fahrt weiter zum großen Weingut „Esporado“ bei Reguengos de Monsaraz. im Herzen der Region Alentejo, und in der DOC-Region von Reguengos de Monsaraz gelegen. Das Landgut bietet einzigartige Bedingungen für die Landwirtschaft und den Weinbau. In den ca.700 ha großen Weinbergen, Olivenhainen und anderen Kulturen, sind ca. 40 Rebsorten, 4 Olivenarten, Obstbäume und Gärten angelegt. Nach einer ausgiebigen Verkostung mit kleinen Imbissen ging es weiter zum Abendessen in das Fischrestaurant “Retiro do Conde” an der Lagune des Atlantik, südlich von Lissabon gelegen. Serviert wurde ein Eintopf von Fischen und Meeresfrüchten in Reis oder Kartoffeln und mundete allen gut. Selbstverständlich gab es dazu Portugiesische Weine. Schließlich kehrten wir wieder nach Lissabon zurück. Diesmal überquerten wir den Tejo über die 2.278 m lange Brücke des 25. April. Selbstverständlich klang der Tag auf der Dachterrasse bei Wein und kühlen Drinks aus.

Sonntag, 4. September:


Die Besichtigung Lissabons stand heute am Programm. Thomas, unser einheimischer Reiseleiter lotste uns im Bus durch Lissabon und zeigte uns die berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Es begann mit dem Park des Eduard VII, dem Vorplatz und dem Eingang zum Palastgebäude, weiter mit der Brücke des 25. April und dem Torre de Belem. Schließlich gelangten wir zum weltberühmten Hieronymus Kloster, einem imposanten Gebäude mit einer wunderschönen Kirche, die das Grabmal des portugiesischen Entdeckers Vasco da Gama beherbergt. Schließlich gelangten wir zum Seefahrerdenkmal, das an die große Zeit Portugal, als Land der Entdecker erinnert. Von hier aus hatten wir einen herrlichen Blick auf die gesamte Stadt. Der Nachmittag stand allen Teilnehmern zur freien Verfügung und wurde für Besuche in Museen oder für Fahrten mit der legendären Straßenbahnlinie 28 genutzt.

 

Montag, 5. September:


Heute stand die Besichtigung des Nordens und Westens des Landeshauptstadt Lissabon am Programm. Überaus freundlich wurden wir in Aldeia Gavinha in “Weingut Chocapalha” empfangen. Die Quinta de Chocapalha liegt in der Umgebung von Aldeia Galega und erstreckt sich über die sonnigen Hügel von Alenquer, einer Region im Nordwesten von Lissabon. Die historischen und exzellenten Weinberge bestehen bereits seit dem 16. Jahrhundert. Alice und Paulo Tavares da Silva kauften das Gut im Jahr 1980 und investierten erheblich in die 45 ha großen Weinberge. Die Einführung neuer Anbaumethoden erlaubte es der Familie, die Qualität sowie das Ansehen ihrer Weine auszubauen. Ihre Tochter, Sandra Tavares da Silva, ist zuständig für die Weinproduktion auf der Quinta de Chocapalha. Die dreifache Mutter ist eine der begabtesten Weinmacherinnen Portugals und verantwortlich für einige der auf internationaler Ebene höchst dekorierten portugiesischen Weine. Auch Robert Parker hat ihre Weine bisher immer sehr hoch mit über 90 Punkten bewertet. Im Jahr 2009 erhielt sie mit 95 Punkten sogar die höchst erreichte Punktezahl in der Kategorie "Portugiesischer Wein". Nach einer Führung durch die Kellerei wurden die Weine verkostet. Weil der Aufenthalt länger als geplant dauerte, wurde die Besichtigung des Sommersitzes der portugiesischen Könige, das Schloss „Palácio National da Pena, auch Neuschwanstein Portugals genannt gestrichen. Schließlich aber verabschiedete man sich und die Fahrt ging zum westlichsten Punkt des europäischen Festlandes, zum „Cabo de Roca“. Nach kurzem Aufenthalt ging die Fahrt weiter, nach Azenhas do Mar, wo im Fischrestaurant „Piscina Azenhas do Mar“ eingekehrt wurde. Bei verschiedenen Fischspezialitäten und dem „Vino verde“ wurden fröhliche Stunden verbracht. Erst gegen Abend erreichten wir dann wieder unser Hotel in Lissabon. Wie jeden Tag, klang auch dieser Abend auf der Dachterrasse unseres Hotels aus.

Dienstag, 6. September:


Heute verließen wir Lissabon in Richtung Norden. Unser erstes Ziel war das Städtchen Obidos, das auch Rothenburg Portugals genannt wird. Bei einem Spaziergang durch die mittelalterlich anmutende Stadt versetzten wir uns zurück in die Vergangenheit. Weiter ging die Fahrt nach Batalha, wo die weltberühmte Klosteranlage mit dem Grab von Heinrich dem Seefahrer zwei Kreuzgänge, die unvollendete Kapelle und das Grab des unbekannten Soldaten besichtigt wurde. Schließlich erreichten wir am Nachmittag die Küstenstadt Nacaré, wo wir im Hotel Praia einquartiert wurden. Der Nachmittag und Abend stand zur freien Verfügung.

Mittwoch 7. September:


Erster Programmpunkt des heutigen Tages war die Fahrt in das Zentrum der Küstenstadt Nacaré. Wir genossen einen herrlichen Blick auf den Sandstrand der Stadt. Es folgte die Fahrt nach Bussaco zum legendären Palace Hotel. Im Keller des Hauses wurde der legendäre Spitzenwein Portugals, der „Dao“ verkostet. Eine Verkostung ist übrigens nur in diesem Schlosshotel möglich. Dann wurde im Speisesaal das Mittagessen serviert. Schließlich ging die Fahrt weiter in das Douro Tal, welches das Zentrum des Portweines ist. Unser heutiges Etappenziel war das Hotel Douro Scala in Mesao Frio hoch über dem Douro Tal gelegen. Schon bald nach der Ankunft wurden die Weine der Region verkostet. Mit dem anschließenden Abendessen endete der erlebnisreiche Tag.

Donnerstag, 8. September:


Am frühen Vormittag wurden wir von unserem Bus abgeholt und zum Bahnhof von Peso de Regua gebracht. Mit dem Zug ging es auf der rechten Seite des Douro, flussaufwärts bis nach Ferrao. Hier holte uns ein alter Bedford ab und brachte uns zur „Quinta do Crasto“, rechtsseitig, hoch über dem Douro Tal gelegen. Uns erwartete eine ausgezeichnete Weinverkostung mit einem gemütlichen Lunch. Schließlich ging es wieder zurück zum Bahnhof in Ferrao und weiter mit dem Zug nach Pinhao. Dort erwartete uns unser Bus und brachte uns zurück in unser Hotel.

Freitag, 9. September:


Am heutigen Tag ging es mit dem Bus zuerst wieder flussaufwärts nach Pinhao zur Quinta „wine & soul“, hoch über dem Douro Tal gelegen. Die Quinta gehört der Familie der Tochter des Weingutes Chocapalha und ist Schweizer Abstammung. Auch hier wurde die Erzeugung des Portweines in der Kellerei erklärt und die Weine verkostet. Anschließend ging die Fahrt weiter in das Tal des Tedo, eines Nebenfluss des Douro, zur „Quinta do Tedo“. Nach einem kurzen Rundgang durch Weingut und Keller wurden die Weine verkostet. Nun nahmen wir Abschied vom Douro Tal und führen weiter westwärts bis nach Teloes, wo wir im Hotel Monverde unterkamen. Das Hotel, etwas außerhalb der Stadt gelegen, verdient den Namen Designer Hotel. Es liegt in der Hügellandschaft der nordportugiesischen Region Amarante und besteht aus mehreren Gebäuden, die auf Kieswegen zu erreichen sind. Alle Gebäude passen harmonisch in die Landschaft. Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, trafen wir uns zu einem Rundgang durch den Gemüse- und Weingarten. Dann wurden die Weine der Region verkostet. Schließlich versammelten wir uns im Speisesaal zum gemeinsamen Abendessen mit anschließendem gemütlichen Plausch über die Erlebnisse des Tages.

Samstag, 10. September:


Heute stand die Fahrt in die Hafenstadt Porto auf dem Programm, das wir nach kurzer Fahrzeit erreichten. Unser portugiesischer Reiseleiter Thomas zeigte uns bei einer Stadtrundfahrt das Wichtigste der Stadt, bis wir schließlich in der Portweinkellerei Taylors landeten. Nach einem Rundgang durch die Kellerei wurde der legendäre Portwein ausgiebig verkostet, ehe es in unser Hotel „Pousada do Freixo“ ging. Der Nachmittag und der Abend wurde zu individuellen Rundgängen durch die Altstadt und deren typischen Restaurants genützt.

Sonntag, 11. September:


Gegen Mittag verabschiedeten wir uns in unserem „Schlosshotel“ und bestiegen unseren Bus, der uns zum Flughafen nach Lissabon brachte. Dort verabschiedeten wir uns von unseren Reiseleitern, der Familie Feichtinger und deren Freunde aus Kanada, die die gesamte Reise mitmachten. Gegen 11.30 Uhr in der Nacht landeten wir wohlbehalten am Flughafen in München, wo wir von einem Bus der Fa. Auderer empfangen und sicher nach Hause gebracht wurden.
Es endete eine Erlebnisreise „Wein, Kultur und Mee(h)r“ die allen Teilnehmern dank der umsichtigen Organisation und Reiseleitung durch die Familie Feichtinger und deren Enkelsohn Thomas wohl lange in Erinnerung bleiben wird.

Homepage-Suche

Wein-Glossar
Weltweit größte Weinwissen-Datenbank
© Norbert Tischelmayer
und Utz Graafmann

Weinevents in Südtirol

Weinevents in Österreich

Weinevents in der Schweiz

logo weinland schweiz

Messekalender Wein

Messekalender Wein

Weinevents Deutschland

Deutsches Weininstitut

Anmeldung

JSN Epic template designed by JoomlaShine.com
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen