Sam, 16. 12. 2017, 14.00 - 19.00 | Kunst & Schnaps bei der Kunststrasse 2017
Sam, 06. 01. 2018, 18.30 - 22.00 | Neujahrsempfang

Die makedonische Weinstraße - eine interessante Weinbauregion mit den berühmten Winzern Lazaridis und Boutaris.

Ein Besuch bei mittleren und kleineren Weinbauern der jüngeren Generation in der Region um Naousa. 

Es ist Ende Mai. Es ist kalt und es schüttet aus Kübeln. Wir fahren aus der fruchtbaren Ebene nach Norden Richtung makedonische Grenze. Die Sicht ist schlecht, die Beschilderung und die Entfernungsangaben sind verwirrend und unsere Griechisch-Kenntnisse über den Winter eingefroren.

Wir möchten die autochthone rote Rebsorte der Gegend den berühmten Xinomavro an seinem Ursprung kennenlernen. Die  Weingüter von Dalamara, Kelesides, Chrisohoou und Kir Gianni liegen in der Umgebung der Stadt Naousa.

Und hier wächst er also, in einer sanften Hügellandschaft in schnurgeraden Zeilen, vertikal kultiviert. Wir verkosten 100% Xinomavro des Winzers Chrisohoou. Nach der Fermentation reift der Wein weitere 18 Monate im Barrique und nochmals 18 Monate in der Flasche.  Der Geschmack ist würzig, herb, fruchtig, schwarzbeerig. Er ist tanninnreich. Der Xinomavro hat auch durch den hohen Säuregehalt ein hohes Lagerpotential. Er ist ein mächtiger Wein, eine Herausforderung für den Winzer.

Schmeichelnder am Gaumen sind die Verschnitte mit Merlot und Syrah. In seinem Weingut verkosten wir auch eine seltene weiße Rebe der Region, den Priknadi. Geschmacklich ein leichter Anklang an den Sauvignon blanc mit klassischem Ausbau, Fermentation bei 15-18° C und 6-8 Monate Reifung in Barrique.

Wieder anders schmecken die Xinomavro Weine der Biowinzer Kelesides in Giannakochori und Dalamara in Naousa.  Kelesides baut auch die Varietät der weißen Rebsorte Malaguzia zu einem würzigen Wein aus.  Dalamara verschneidet den Xinomavro  mit Cinsault und Merlot.

Südlich von Naousa lag Aigai, bis 410 v. Chr. die antike Hauptstadt des makedonischen Reiches. Im heutigen Vergina wurde  vor 40 Jahre die unversehrte Grabstätte Phillips II., des Vaters Alexanders des Großen, entdeckt. Der griechische Archäologe Andronikos überwachte die Grabungen. Das unterirdische Museum beherbergt den Goldschatz, aber auch viele Grabbeigaben wie Weinkannen aus Silber und fein ziselierte Probierschalen aus dem 5. und 4.Jh v. Chr.

Dieser Gedankensplitter stammt von Maria Braun

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