Winterfotos von Hans-Erich Goldstein

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Die nächsten Termine

Don, 04. 04. 2019, 19.00 - 22.00 | Jungwinzer Weinverkostung 2018
Fre, 05. 04. 2019, 12.00 - 00.00 | 10 Jahre Firn, Wein & Genuss
Sam, 13. 04. 2019, 12.00 - 19.00 | WeinTour München
Fre, 03. 05. 2019, 08.00 - 20.00 | Ausflug nach Südtirol/Trentino
Don, 06. 06. 2019, 19.00 - 22.00 | Jahreshauptversammlung mit Wahlen

Damenwahl
Das griechische Symposion gilt als Vorbild aller Weingesellschaften. Nach Reinheitshandlungen (Händewaschen und Besprengen mit wohlriechenden Essenzen) bekränzte man sich mit Efeu, Blumen oder weiße und rote Wollbinden und drückte somit die Zugehörigkeit zum Kreis der Dionysosdiener - Dionysos ist in der griechischen Götterwelt ein Gott des Weines - aus. Den ersten Schluck Wein trank man zu Ehren des guten Geistes aus einer Schale, die in der Runde weitergereicht wurde, ehe man den Wein aus dem Becher schleuderte, eine Weinspende zum Zeichen der Gottverbundenheit. Das Bruderschaftslied wurde gesungen und schließlich bis tief in die Nacht hinein getrunken, gesungen, gedichtet, philosophiert und geplaudert.
Frauen hatten dabei nichts zu suchen.


Noch vor gar nicht so langer Zeit kaufte der Herr des Hauses den Wein beim Winzer seiner Wahl. Stolz bewies er sich damit in gastlicher Runde. Auch im Restaurant war das Bestellen des Weines ganz selbstverständlich in Männerhand, der Probierschluck ein Privileg des Mannes.
Aber all das war gestern!


Mittlerweile sind es mehr und mehr die Frauen, die den Weineinkauf erledigen und damit den vinophilen Kurs des Haushaltes bestimmen. Maurice Zermatten, ein Schweizer Schriftsteller und Weinfreund (1901-2001), hat tief in die romantische Saiten gegriffen, als er - durchaus mit Achtung vor den sensorischen Fähigkeiten der holden Weiblichkeit - über die Frau und den Wein schrieb:
"Glaubt es, Ihr Frauen, der Wein paßt wunderbar zu Euch. Im weißen Wein spiegelt sich der klare Glanz Eurer Augen, im roten die geheimnisvolle Tiefe Eures ewig rätselhaften Herzens. Eure Nase und Zunge sind empfindlicher als die Nase und Zunge des Mannes. Ihr erfaßt den Duft feiner und könnt den Geschmack besser unterscheiden. Darum gilt zu Recht: Die Frau und der Wein, welch königliches Paar!“ („Die Frau und der Wein: ein königliches Paar“, Quelle: http://www.die- feinschmeckerey.com/wein-a-co/auwis-auslese/754-frauen-und-wein.html)
Und was ist heute?


Am 08. März 2019 wurde der „Weltfrauentag“ begangen. Immer noch erfahren Frauen in Österreich und weltweit Diskriminierung, der Weg zur Gleichberechtigung noch ein langer. Wir Weinfreunde, die Weinbrüder der Weinbruderschaft Gurgltal, können einen kleinen Beitrag für die Verwirklichung der Chancengleichheit für Frauen leisten: Leider nicht, was ihre gleichberechtigte Teilhabe im Erwerbsleben oder an politischen Entscheidungsprozessen betrifft, wohl aber in Hinblick auf gesellschaftliche Ressourcen, indem wir am 19.03. die Möglichkeit für eine gleichberechtigte Teilnahme an unserem Vereinsleben schaffen.

Damenwahl, wir schreiben das Jahr 2019.
Gedankensplitter von Marcel Niederbacher

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