Fotos von Hans-Erich Goldstein

HEG-20101129_Perch_0119_ada_JPG121024.jpg

Die nächsten Termine

Fre, 14. 02. 2020, 19.00 | Weine aus dem Carnuntum
Fre, 13. 03. 2020, 19.00 - 22.00 | Verkostung *Fürst von Lichtenstein* mit Stefan Tscheppe
Fre, 03. 04. 2020, 19.00 - 19.00 | Kameradschaftsabend
Don, 30. 04. 2020, 13.00 - 19.00 | Weinreise in das Piemont
Fre, 05. 06. 2020, 19.00 | Spargel und Wein

Semele in Haiming? - Ein Gedankensplitter von Maria Braun

Wer ist Semele und was hat sie mit Haiming zu tun?

Semele war die Tochter der Göttin Harmonia und des Königs Kadmos, des Gründers der Stadt Theben. Theben war ab ca. 3000 Jahren eine bedeutende Stadt in Böotien und lag über Jahrhunderte im Wettstreit mit Athen und Sparta um die Vormachtstellung in Mittelgriechenland. Nach vielen weiteren Auseinandersetzungen zwischen den griechischen Stadtstaaten wurde die Stadt mit dem Umland 146 v.Ch. von den Römern erobert und verlor an Bedeutung. Heute ist Theben von großen Weingütern umgeben.

Der notorische Fremdgänger Zeus verliebte sich in Semele. Er näherte sich ihr in Gestalt eines Sterblichen. Hera, die Gattin des Zeus und Hüterin der ehelichen Sexualität, streute Zweifel in das Herz von Semele, so dass diese ihren Geliebten überredete, sich in seiner wahren Gestalt zu zeigen. Für Semele war die Offenbarung tödlich, schleuderte Zeus in seiner wahren Gestalt doch ununterbrochen Blitze durch die Gegend. Einer traf Semele, die augenblicklich verbrannte. Der Götterbote Hermes rettete ihr Ungeborenes und übergab es Zeus, der es bis zu seiner Geburt im Oberschenkel trug. Das Kind war Dionysos, der Gott des Weines und der Lustbarkeiten. An der Stelle, wo seine Mutter getötet worden war, erblühte ein Weinstock.

Wer weiß, wie weit der Blitz Semele geschleudert hat. Wer weiß, ob Hermes nicht gerade für Amazon über Haiming unterwegs war.

Wenn Ihnen in der besinnlichen Zeit Raum für Muße bleibt, tauchen Sie für einen kurzen Moment in die Welt der griechischen Götter ein. Dann verstehen sie, dass Chaos ein griechisches Wort ist.

 

Semele in Haiming

© Text Maria Braun | fotodocbraun | Imst, am 20.12.2019


 

Einst belächelt, heute preisgekrönt. Immer mehr Alpen-Winzer keltern in Tirol Wein mit bemerkenswerter Qualität. Was südlich des Brenners eine lange Tradition hat, ist weiter nördlich eine Pionierleistung.

Schnipp. Die guten ins Töpfchen, die fragwürdigen ins Kröpfchen. „Wenn du nicht sicher bist, koste die Trauben. Was nach Essig schmeckt, wirfst du weg“, erklärt Peter Zoller. Es ist meine erste Weinlese und ich schnipsle mich durch den Weingarten des Tiroler Wein-Pioniers. Schnipp. Die Gipfel der Ötztaler Alpen sind schon angezuckert und es duftet nach Herbst.

An diesem sonnigen Oktobertag sind die Blauburgunder-Trauben dran. Prall und süß hängen sie an den Weinstöcken. In Nordtirol geht die Ernte weit später als in Ostösterreich oder Südtirol über die Bühne. Meine Mitstreiter sind allesamt Freiwillige aus der Region, die mit einer Flasche Chardonnay und einer zünftigen Jause entlohnt werden. Tiroler Wein ist heiß begehrt.

mehr unter - https://www.blog.tirol/2019/10/tiroler-wein/


Ein Blogbeitrag der Tirol Werbung von Klaus Brunner mit unserem Kellermeister Peter Zoller


 

Homepage-Suche

Wein-Glossar
Weltweit größte Weinwissen-Datenbank
© Norbert Tischelmayer
und Utz Graafmann

Weinevents in Südtirol

Weinevents in Österreich

Weinevents in der Schweiz

logo weinland schweiz

Messekalender Wein

Messekalender Wein

Weinevents Deutschland

Deutsches Weininstitut

Anmeldung

JSN Epic template designed by JoomlaShine.com
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen